Einblicke ins Praktikum bei Rohde & Schwarz.

Von Jana Teuber,

Joshua Schüler hat Informatik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg-Schweinfurt studiert und war 20 Wochen in der Entwicklung bei Rohde & Schwarz. Im Interview berichtet er von seinem Praktikum in der Signalverarbeitung im Bereich Broadcast & Media bei dem Elektronikkonzern.

Hallo Joshua, wie bist du auf deine Praktikumsstelle aufmerksam geworden?

Ich habe das Praktikum auf der Jobbörsen-Website meiner Hochschule gefunden. Dort kann man sich durchklicken und nach Studiengang und gesuchtem Job filtern – zum Beispiel nach Praktikum, Werkstudentenstelle und so weiter.

Warum wolltest du ein Praktikum bei Rohde & Schwarz machen?

Die Stelle hat sich interessant angehört. Die Aufgaben in der Ausschreibung waren klar definiert und ich wusste recht genau, was mich erwarten würde.

Außerdem hat mir gut gefallen, dass ich nicht nur Software entwickeln, sondern ein vielseitiges Projekt bekommen sollte.

Wie lief der Bewerbungsprozess ab?

Nachdem ich die Stelle in der Jobbörse gesehen hatte, habe ich mich online auf der Rohde & Schwarz Karriereseite beworben.

Die Einladung zum Vorstellungsgespräch mit dem Team kam relativ schnell. Das Gespräch selbst war sehr angenehm.

Man hat mir keine Standard-Fragen gestellt, sondern wir haben gleich über das anstehende Projekt gesprochen. Ich wurde nach meinen Vorschlägen und Anregungen gefragt, das hat mir gefallen.

Ich habe mich gefreut, als schnell die Zusage kam.

Deine ersten Tage als Praktikant: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Definitiv warmer Empfang! Erst einmal habe ich alle Leute in meinem Team kennengelernt, mir wurde mein Platz gezeigt und alles Weitere erklärt. Dann hat mir ein dualer Student aus meiner Abteilung gezeigt, was der bisherige Stand des Projektes war. Meine Kollegen waren alle sehr an mir und dem Projekt interessiert. Ich konnte sie sofort als Testpersonen einspannen!

Was waren deine Tätigkeiten im Praktikum bei Rohde & Schwarz?

Ich arbeitete hauptsächlich an der technischen Seite der Rohde & Schwarz Engineering Competition. Das heißt, ich habe die Aufgabenstellung formuliert und die Teilnehmer unterstützt, wenn sie Fragen hatten. Ihre Aufgabe war es, den performantesten softwarebasierten DVB-T2-Coder auf Basis des Open-Source-Projektes GNU Radio zu programmieren. Der Coder bildete die Grundlage für die Erzeugung eines OFDM-Signals und musste im Team für eine vorgegebene Hardware optimiert werden.

Außerdem habe ich Kollegen bei Aufgaben im Linux-Umfeld geholfen.

Gemeinsames Mittagessen oder Feierabendbier: Wie eng war die Beziehung zu deinen Kolleg/innen?

Gemeinsam mittagessen waren wir jeden Tag! Zum Bier war ich auch eingeladen, das ist aber leider manchmal am Termin gescheitert.

Im Ernst: Wir haben wirklich ein sehr gutes Verhältnis!

Wie hoch ist das Gehalt als Praktikant bei Rohde & Schwarz?

Das Gehalt ist unterschiedlich, je nachdem, wie lange man bereits studiert. Aber ich kann verraten: es wird definitiv gut bezahlt.

Und zu den Benefits: Das Essen in der Kantine war super und total günstig, weil es für Studierende und Azubis Zuschüsse gibt. Ich durfte auch zu einem Vortrag der Linux-Kernel-Entwicklung, der wirklich interessant war.

Viele andere Praktikanten nutzen auch die Sportangebote, wie zum Beispiel das Fitnessstudio von Rohde & Schwarz in München.

In der Rückschau, was für Erfahrungen nimmst du aus deinem Praktikum für dich mit?

Sehr sehr viel! Es ist wirklich schwer, das alles in Worte zu packen.

Auf jeden Fall weiß ich jetzt, dass ich mit dem, was ich studiere, richtig liege. Und ich bin der Meinung, dass Rohde & Schwarz eine echt coole Firma ist.

Auf technischer Seite konnte ich eine Menge mitnehmen. Wichtig war mir aber auch, viel von der organisatorischen Seite eines großen Projektes wie der Engineering Competition mitzubekommen, weil das im Studium oft zu kurz kommt.

Dein Resümee: totaler Reinfall, ziemlich nett oder das goldene Los?

Es hat mir wirklich sehr sehr gut gefallen.


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