Erfahrungen als Praktikantin bei Accenture.

Von Ann-Christin Clausnitzer,

Romina hat ihr Praktikum bei Accenture genutzt, um ein geeignetes Thema für ihre Masterarbeit zu finden. Wie ihr Alltag als Praktikantin aussah und wie sie die Stelle überhaupt bekommen hat, erzählt sie uns im Interview. Außerdem verrät sie uns ihr absolutes Highlight während des Praktikums.


Hallo Romina, wie lief der Auswahlprozess für das Praktikum ab?

Durch einen Unternehmensvortrag an meiner Hochschule bin ich erstmals auf Accenture aufmerksam geworden und habe im Gespräch mit den Kolleg_innen* aus der Salesforce Business Group von den Möglichkeiten eines Praktikums und einer Werkstudententätigkeit erfahren. Daraufhin habe ich mich direkt auf ein sechsmonatiges Praktikum in Vollzeit beworben, welches ich schon zwei Monate später, nach zwei erfolgreichen Vorstellungsgesprächen, antreten durfte.

Für ein Praktikum bei Accenture im Bereich Salesforce ist es auf jeden Fall empfehlenswert, sich vorher ein wenig mit dem System vertraut zu machen
Romina Steingrüber, Salesforce Commerce Cloud Consultant (ehem. Praktikantin), Accenture

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch und ggf. im Assessment Center gemacht?

Wenige Tage nachdem ich meine Bewerbung an Accenture versendet hatte, wurde ich bereits zu einem ersten Vorstellungsgespräch eingeladen. Hierbei waren erstmal nur zwei Mitarbeiterinnen aus dem Recruiting und ich anwesend.

Die Atmosphäre war total entspannt. Wir haben über meine Erfahrungen aus dem Studium und vorangegangenen Praktika gesprochen und darüber, welche Erwartungen ich an ein Praktikum bei Accenture habe. Das Gespräch lief wirklich sehr gut und so wurde ich noch am selben Tag zu einem zweiten Termin eingeladen. Hierfür sollte ich innerhalb einer Woche eine Produktpräsentation auf Englisch vorbereiten und zusätzlich eine technische Aufgabe in Salesforce umsetzen.

Vor dem zweiten Gespräch war ich wirklich sehr nervös – vor allem, weil ich nicht wusste, ob meine Englischkenntnisse den Erwartungen standhalten können. Letztendlich waren meine Bedenken aber unbegründet und die Kollegen von Accenture haben mir schnell meine Nervosität genommen.

Im zweiten Gespräch war neben den zwei Mitarbeiterinnen aus dem Recruiting auch meine zukünftige Praktikumsbetreuerin anwesend, welche unter anderem meine Umsetzung der technischen Aufgabe evaluieren sollte. Hier konnte ich vor allem damit punkten, dass ich nicht nur die minimalen Anforderungen umgesetzt, sondern auch noch einen Schritt weiter gedacht habe. Damit konnte ich am Ende auch überzeugen.

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

Für ein Praktikum bei Accenture im Bereich Salesforce ist es auf jeden Fall empfehlenswert, sich vorher ein wenig mit dem System vertraut zu machen. Zur Vorbereitung auf die technische Aufgabe habe ich einige der online angebotenen Trailheads von Salesforce absolviert. Für ein Praktikum in einem anderen Technologiebereich bei Accenture würde ich auf jeden Fall eine ähnliche Vorbereitung empfehlen.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben als Praktikantin bei Accenture?

Gerade am Anfang meines Praktikums musste ich natürlich noch sehr viel über die Technologie lernen. Dementsprechend waren die ersten zwei Wochen auch sehr theorielastig. Das war aber gar nicht schlimm. Meine Betreuerin hat mir frühzeitig kleinere Aufgaben zukommen lassen, die ich zwischen der Theorie bearbeiten konnte.

Nach dem ich dann die Grundlagen drauf hatte, konnte ich bereits erste Systemkonfigurationen für Kunden durchführen. Da das gut geklappt hat, durfte ich dann sogar an einem Demosystem zur Gewinnung eines neuen Kunden mitarbeiten. Das war für mich die spannendste Aufgabe im Praktikum, weil ich hier einen großen Beitrag zum Erfolg meines Teams leisten konnte. Der Kunde hat sich auch tatsächlich für uns entschieden und arbeitet noch heute mit uns zusammen.

Wie hoch ist dein Praktikanten-Gehalt? Gibt es zusätzliche Benefits?

Während meines Praktikums habe ich 12 Euro pro Stunde verdient. Ich habe einen eigenen Arbeitslaptop gestellt bekommen und hatte einen vollausgestatteten Arbeitsplatz im Büro. Dort konnte ich natürlich auch das kostenlose Angebot an Kaffee, Softdrinks und Obst in Anspruch nehmen.

Ein besonderer Benefit für mich war jedoch, dass Accenture die Kosten für meine Salesforce Zertifizierung übernommen hat.

Wie steht es um deine Work-Life-Balance?

Meine Praktkiumsbetreuerin und Teamkollegen waren sehr darauf bedacht, dass die mir zugetragenen Aufgaben innerhalb der Kernarbeitszeit zu bewältigen waren. Überstunden habe ich nur selten und dann auch gerne gemacht, weil ich diese dann entsprechend in Freizeit wieder ausgleichen konnte. Als Praktikantin hatte ich zudem Anspruch auf ein paar Urlaubstage, welche ich in Absprache mit meiner Betreuerin sehr flexible nehmen konnte.

Was war bisher dein persönliches Highlight im Praktikum bei Accenture?

Eine weitere Praktikantin und ich durften am Community Meeting unserer Abteilung teilnehmen. Hierbei kamen alle Mitarbeiter aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz in Frankfurt zusammen. Es gab einen entspannten Networking-Abend in einem Mexikanischen Restaurant, in dem wir die Kollegen besser kennenlernen konnten.

Der nächste Tag war dann vollgepackt mit interessanten Vorträgen und praktischen Aufgaben, um das Teambuilding zu fördern. Spätestens nach dem Community Event war für mich klar, dass ich auch ein fester Bestandteil dieses coolen und vor allem bunten Teams werden möchte.

Wie geht es für dich nach dem Praktikum weiter?

Ich habe die Zeit meines Praktikums genutzt, um ein geeignetes Thema für meine Masterarbeit zu finden. Diese habe ich dann in Kooperation mit Accenture geschrieben. Nach meinem erfolgreichen Studiumsabschluss konnte ich direkt eine Festanstellung bei Accenture annehmen.

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