Nora über ihr Praktikum bei der Digitale Seiten GmbH

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Praktikant: Nora Mehrtens
Praktikumsstelle: Praktikantin Sales/Vertrieb
Unternehmen: Digitale Seiten GmbH
Branche: Internet-Dienstleitungen
Praktikumszeitraum: Januar - April 2012
Ort: Berlin

Studienrichtung: Wirtschaftsingenieurwesen, Schwerpunkt Marketing & Vertrieb
Hochschule: Hochschule Bremen

Praktikum im Sales-Bereich bei der Digitale Seiten GmbH

 

Nora, was assoziierst du mit dem Wort ‚Praktikum’?

Früher assoziierte ich „Praktikum“ mit Kaffee kochen und kopieren. Seit ich bei DS Digitale Seiten im Vertriebsinnendienst tätig bin, sehe ich es als eine gute Chance, Berufserfahrung zu sammeln und den Arbeitsalltag kennen zu lernen. Außerdem ist es eine sehr gute Hilfe um sich auf dem Arbeitsmarkt zurecht zu finden und schon mal in Erfahrung zu bringen, in welchem Bereich man nach seinem Studium/seiner Ausbildung arbeiten möchte oder was eben gar nicht in Frage kommt.

Wie bist du an die Praktikumsstelle bei „DS Digitale Seiten“ gelangt?

Über das Internet. Ich hatte mich im Vorfeld auf Berlin festgelegt und habe mich dann über Google langsam an verschiedene Praktikums- und Jobbörsen heran getastet. Ich grenzte meine Suche auf die Bereiche Sales, Vertrieb (auch B2B Vertrieb), Marketing (auch Online-Marketing) und Social Media ein und entdeckte so die Stellenausschreibung von DS im Bereich Vertrieb/Sales und bewarb mich per E-Mail.

Warum wolltest du ein Praktikum im Vertrieb bei DS Digitale Seiten machen?

Als ich die Stellenausschreibung sah, informierte ich mich vor der Bewerbung im Internet über die DS Digitale Seiten GmbH. Neben der firmeneigenen Homepage, auf der ich zahlreiche Infos und Eckdaten fand, hat das Unternehmen auch eine Karriereplattform über Facebook eingerichtet. Dort findet man viele Infos zu den einzelnen Stellen, Erfahrungsberichte und man kriegt durch den geposteten Inhalt einen Eindruck der Atmosphäre im Büro. Und der überzeugte auf ganzer Linie: Ein frisches, dynamisches Start-Up Unternehmen. Und schon war meine Bewerbung auf dem Weg!

Der erste Tag: Kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Ich erinnere mich noch sehr gut an den ersten Tag bei DS. Ich war auf der einen Seite ein wenig aufgeregt, aber auch über alle Maßen gespannt. Die Aufregung verflog bereits als ich durch die Tür herein kam. Ich wurde nett begrüßt und durch das Büro geführt. Es gab einen Welcome-Day, an dem ich als neue Mitarbeiterin im Vertrieb das Unternehmen von allen Seiten vorgestellt bekam. Es gab mehrere Vorträge, beispielsweise zu den Themen B2B Vertrieb, Online-Marketing und Social Media. Abgerundet wurde der Tag durch individuelle Trainings, wie beispielsweise Kommunikationstraining und Verkaufstraining, die mich auf meine zukünftigen Aufgaben vorbereitet haben. Meine neuen Kollegen waren alle aufgeschlossen und super freundlich. In Ruhe konnte ich mich dann mit meinem Arbeitsplatz im Vertrieb vertraut machen und mich ein wenig mit den neuen Kollegen austauschen.

Was war deine allererste Aufgabe?

Meine allererste Aufgabe...meinen PC einrichten! Ich bekam meinen eigenen Arbeitsplatz und richtete mir meinen PC mit allen nötigen Programmen ein, die ich nun aus dem Vertriebstraining kannte. Wobei das jetzt keine riesen Herausforderung war. An meine erste Aufgabe, die richtig mit meiner Tätigkeit zu tun hatte, erinnere ich mich gar nicht richtig, das war ein fließender Übergang zwischen Lernen und selber machen. Bei DS wächst man in seine Aufgaben rein. Ich habe an den ersten Tagen den Kollegen beim Telefonvertrieb über die Schulter geschaut und durfte sie mit Fragen löchern. Schnell lief das dann andersrum ab: Ich arbeitete und ein Kollege schaute immer mal rüber. Bei den Digitalen Seiten ist es sehr angenehm, dass man schnell mit einem gewissen Maß an Verantwortung betraut wird. Die Kollegen gucken nicht alles, was man macht, erst drei Mal durch, bis es abgesegnet wird, sondern sie verlassen sich darauf, dass man es vernünftig erledigt. Wenn ich allerdings mal auf der Leitung stand oder mir unsicher war, konnte ich meine Kollegen im Vertriebsinnendienst jederzeit fragen. Man nahm sich immer Zeit für mich und erklärte mir die Dinge geduldig. Frei nach dem Motto: Dumme Fragen gibt's bei uns nicht!

Was macht du so den ganzen Tag im Vertrieb?

Meine Tätigkeit im Vertrieb ist abwechslungsreich und interessant. Ich telefoniere viel mit unseren Kunden, spreche Termine ab oder kümmere mich um Neukundengewinnung und den Telefonvertrieb. Außerdem bin ich auch genereller Ansprechpartner unserer Kunden für Fragen, Probleme und Anregungen aller Art. Im Weiteren arbeite ich meinen Kollegen im Außendienst zu, organisiere Termine, plane Abläufe oder sorge beispielsweise für ein Hotel vor Ort. Es ist nicht so leicht meinen genauen Tätigkeitsbereich klar zu umreißen, da bei der DS Digitale Seiten GmbH auch das sehr abwechslungsreich ist. Somit habe ich auch häufig abteilungsübergreifende Aufgaben, die ich beispielsweise für den Innendienst mit erledige. Mir persönlich gefällt das sehr gut, denn so kommt weder Langeweile noch Call-Center Atmosphäre auf.

Froststimmung, Feierabendbier oder Frühstück im Bett - Wie eng ist/war die Beziehung zu deinen Kollegen?

Bei der Frage komme ich jetzt ins Schwärmen! Das Team bei DS ist einsame Spitze. Die Hierarchien sind flach, die Arbeitsatmosphäre locker. Ich habe in anderen Unternehmen die Erfahrung gemacht, dass man „nur“ die kleine Praktikantin ist und auch genauso behandelt wird. Das Gefühl hatte ich bei DS Digitale Seiten nie. Man wird ernst genommen und ist vollwertiges Mitglied des Teams – von Anfang an. Teambuilding wird sehr groß geschrieben. Jeden Donnerstag ist nach Feierabend ein Teamabend. Dort gibt es beim entspannten Feierabendbier immer interessante Diskussionsrunden und Vorträge von Kollegen. Manchmal haben wir auch Gastredner aus anderen Firmen da, die einem Konzepte oder Ideen aus den Bereichen Marketing näher bringen. Danach sitzt man noch gemütlich und locker mit seinem Bierchen zusammen und redet über Gott und die Welt. Natürlich sind die Teamabende nicht verpflichtend, aber die Abende lässt sich kein Kollege gern entgehen. Im Weiteren haben wir in der Küche einen Kicker, wo regelmäßig Turniere zwischen den Abteilungen ausgefochten werden. Da lässt sich der Vertrieb auch nicht lumpen! Wem das noch nicht reicht, der schnappt sich einen Kollegen und spielt eine Runde auf der firmeneigenen Xbox. Man kann es schon erahnen, bei DS wird der Spaß an der Arbeit großgeschrieben!

Dein (bisher) schönster und Dein schlimmster Praktikumsmoment?

Bei dieser Frage habe ich jetzt lange überlegt, aber einen "schlimmsten" Praktikumsmoment gab es bisher nicht. Ich habe weder schlimme noch unangenehme Erfahrungen gemacht bei DS und fühle mich hier noch immer rundum wohl. Schöne Momente gibt es ohne Ende. Wobei ich sagen muss, dass ich mich ganz besonders gefreut habe, als ich gefragt wurde ob ich vier Tage mit nach Stuttgart fliegen möchte, um dort unseren Messestand und das Marketing auf der Dach+Holz 2012 mit zu betreuen. Eine klasse Erfahrung!

Wem würdest du dein Praktikum (nicht) weiter empfehlen?

Ich empfehle mein Praktikum jungen, strebsamen, aufgeweckten Menschen, die Lust haben in einem klasse Team im Bereich Online-Marketing etwas zu bewegen. Das soll aber nicht heißen, dass keine Eigeninitiative erwartet wird, im Gegenteil! Es wird erwartet, dass man gewissenhaft und selbstständig arbeitet und übertragene Aufgaben erledigt. Wer da glänzen kann, wird nicht lange warten müssen, mit mehr Verantwortung betraut zu werden. Wer ein Praktikum sucht, bei dem man den ganzen Tag gelangweilt an seinem Schreibtisch sitzt und höchstens mal dem Chef einen Kaffee bringt oder zum Kopierer läuft, ist bei DS Digitale Seiten ganz bestimmt falsch!

Was hast du in deinem Praktikum gelernt - fachlich und darüber hinaus?

In erster Linie: Mehr als ich dachte! Und das vom ersten Tag an. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, dass man möglichst viel mitnimmt. So bot DS mir und den Kollegen, die mit mir angefangen haben, zahlreiche Workshops und Vorträge, bei denen uns Kollegen aus den anderen Abteilungen ihre Tätigkeitsbereiche näher brachten. Außerdem gab es verschiedene Einheiten zu Kommunikationstraining und Vertriebstraining. Noch dazu steht es einem frei, mal in eine andere Abteilung  zu spazieren und den Kollegen dort über die Schulter zu schauen und mit Fragen zu Themen wie Online-Marketing oder Social Media zu löchern. Somit habe ich bisher nicht nur jede Menge über Sales, Marketing, Vertrieb, Vertriebsinnendienst und Customer Relationship Management gelernt, sondern konnte auch viel aus den Abteilungen SEO und IT mitnehmen. Durch regelmäßige Meetings ist auch die bürointerne Kommunikation sehr gut und man bekommt immer mit, was in den anderen Abteilungen gerade so los ist. Für mich persönlich ist das Praktikum auch ein Stück Lebenserfahrung. Ich habe in manchen Kollegen Freunde gefunden, arbeite in einer tollen Stadt und konnte meinen Horizont definitiv erweitern.

Dein Resümee: totaler Reinfall, ziemlich nett oder das goldene Los?

Das goldene Los! Das ausgeglichene und dynamische Arbeitsklima hat mir sehr gut gefallen. Probleme werden gemeinsam angegangen und Vorschläge und Anregungen werden ernst genommen. Man wird als Mitarbeiter geschätzt und bekommt die Chance zu zeigen, was man kann. Ich bereue es ganz sicher nicht, für dieses Praktikum von Bremen nach Berlin gezogen zu sein. Ich habe so viel mit meinen Kollegen gelacht und so viele interessante Aufgaben übernommen... Abenteuer Berlin: Ein voller Erfolg!

Nora hat mit Ihrem Praktikum genau ins Schwarze getroffen. Hier kannst du nachlesen, welche Kriterien ein gutes Praktikum ausmachen.

Über den Autor

Luise Köhler
Luise Köhler

Luise ist ehem. Redakteurin von PRAKTIKUM.INFO und hat sich zu allen Fragen, die Praktikanten vor, während und nach ihrem Praktikum beschäftigen, schlau gemacht.

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