Mit der perfekten E-Mail-Bewerbung zum Job

Mit der perfekten E-Mail-Bewerbung zum Job
PRAKTIKUM.INFO-Umfrage

Welcher Bestandteil einer Bewerbung ist aus deiner Sicht überflüssig?

Tipps für die E-Mail Bewerbung: Auf ganzer Linie überzeugen

80 Prozent der Personaler in deutschen Unternehmen bevorzugen die Bewerbung auf elektronischem Weg. Eine E-Mail-Bewerbung ist zwar schneller beim Empfänger als die postalische Bewerbung, sie verleitet aber auch gerade deshalb zu typischen Fehlern. Wir geben Dir Tipps, damit Deine Bewerbung nicht im virtuellen Papierkorb landet.

Was brauche ich für eine E-Mail-Bewerbung?

Prinzipiell solltest Du Dir für eine E-Mail-Bewerbung dieselben Unterlagen zurechtlegen, die Du auch für eine klassische Bewerbung benötigst. Hierzu zählen das Anschreiben, der Lebenslauf und Deine Zeugnisse. Da Du diese Unterlagen als Anhang versendest, solltest Du sie auch genau in dieser Reihenfolge zusammenfügen.

Es ist auf keinen Fall nötig, alle Deine Zeugnisse zu verschicken. Es reicht aus, wenn Du Deinen höchsten Ausbildungsabschluss als Zeugnis beifügst. Bei einer Bewerbung für eine Ausbildung nimmst Du zum Beispiel Dein Schulabschlusszeugnis. Hast Du bereits die Ausbildung in der Tasche und suchst einen Job, dann verwendest Du nur das Ausbildungszeugnis. Arbeitszeugnisse werden hingegen alle angehängt. Sie vermitteln dem Personaler einen ersten Eindruck von Dir und Deiner Arbeitsweise und untermauern die Daten in Deinem Lebenslauf.
 

Mit einheitlicher Form punkten

Genau wie Deine eigentliche Bewerbung sollte auch die gesamte E-Mail eine einheitliche und professionelle Form aufweisen. Das heißt: Lege Dich auf eine Schriftart fest und verwende eine einheitliche Schriftgröße. Am besten eignen sich Times New Roman oder Arial. Verzichte auf Smileys oder Kursivschrift, damit der Leser nicht unnötig abgelenkt wird. Ebenso gehören in die E-Mail-Bewerbung keine umgangssprachlichen Abkürzungen, wie zum Beispiel „MfG“ oder „VG“. Bevor Du Deine E-Mail schreibst, erkundige Dich nach einem konkreten Ansprechpartner, denn ein „Sehr geehrte(r) Herr/Frau...“ klingt immer persönlicher als ein „Sehr geehrte Damen und Herren“. So umgehst Du auch die Gefahr, dass sich keiner für Deine Bewerbung zuständig fühlt.

Beachte auch, dass sich Professionalität nicht nur im Text selbst widerspiegelt. Auch Deine E-Mail Adresse sollte möglichst neutral klingen und Wiedererkennungswert haben. Verwende deshalb, wenn möglich, Deinen vollständigen Namen als Adresse. In den Betreff fügst Du Dein Anliegen und – falls vorhanden – noch die Referenznummer der Stellenanzeige ein. So fällt es den Personalmanagern leichter, Deine Bewerbung einzuordnen und die E-Mail wiederzufinden.
 

Wohin mit dem Anschreiben in der E-Mail-Bewerbung?

Das Anschreiben kann in zwei verschiedenen Formen verarbeitet werden. Zum einen hast Du die Möglichkeit, es direkt in das E-Mail Fenster einzugeben. Zum anderen kannst Du Dein Anschreiben aber auch in Deinen Anhang integrieren. Aus mehreren Gründen ist für eine E-Mail Bewerbung jedoch die zweite Variante zu empfehlen. Bedenke zum Beispiel, dass nicht jedes Unternehmen das gleiche E-Mail-Programm verwendet. So kann es passieren, dass Deine E-Mail fehlerhaft ankommt und dann sehr unseriös wirkt. Außerdem ist es für den Personaler immer einfacher, Deine Bewerbung als Gesamtpaket auszudrucken. So hat er alle wichtigen Daten auf einen Blick parat und muss nicht jedes Mal erst Deine E-Mail wieder hervorholen. Für das E-Mail Fenster kannst Du Dir eine Kurzfassung Deines Anschreibens überlegen, dass vor allem zum Weiterlesen animiert. Es reicht natürlich auch eine einfache Anmerkung, wie „anbei sende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen“.
 

Der Anhang – Welches Format und wie viel MB?

Deine kompletten Bewerbungsunterlagen bündelst Du im Anhang der E-Mail-Bewerbung. Füge dazu Anschreiben, Lebenslauf und alle Anhänge zu einer Datei zusammen. Als Dateiformat eignet sich das PDF-Format. Word-Dokumente kannst Du ganz einfach mit einem PDF Converter, wie FreePDF, über das Druckermenü umwandeln. Dorthin gelangst Du über das Menü „Datei“ und kannst dann FreePDF als Druckoption wählen. So kannst Du sicher gehen, dass Deine Bewerbung in der richtigen Formatierung ankommt und auch niemand in Deinen Unterlagen etwas verändert.

Häufig geben Unternehmen schon die gewünschte Datenmenge in der Stellenanzeige an. Daran solltest Du Dich auch halten, da sonst eine reibungslose Datenübermittlung nicht mehr gewährleistet ist. Sollten diese Angaben fehlen, kannst Du Dich an dem Richtwert von zwei Megabyte orientieren. Denn ist Deine Bewerbungs-Datei zu groß, verzögert das unter Umständen das Herunterladen und Du stellst nur unnötig die Geduld des Personalverantwortlichen auf die Probe. Zudem solltest Du bedenken, dass nicht nur Deine Bewerbung beim Unternehmen eingeht, sondern im Zweifelsfall hunderte. Zu große Datenmengen verstopfen den Postkorb des Personalers und werden daher nicht gern gesehen.
 

Zu guter Letzt: Die Signatur als Sahnehäubchen

Als kleines Sahnehäubchen kannst Du eine Signatur für Deine E-Mails verwenden. Das vermittelt Professionalität und der Empfänger kann schnell und unkompliziert auf Deine Kontaktdaten zugreifen. Deshalb sollten in einer Signatur folgende Angaben nicht fehlen:

  • Vollständiger Name
  • Studiengang/Abschluss bzw. Funktion/Titel
  • Adresse und Kontaktdaten
  • Falls vorhanden: Links zum Profil in sozialen (Karriere-)Netzwerken und der eigenen Webseite

Hast Du auf diese Punkte geachtet, kann bei Deiner E-Mail Bewerbung eigentlich nichts mehr schief gehen. Wenn Du dennoch unsicher bist, schicke einfach eine Probe an Deine Familie oder Freunde. Ohnehin hilft ein neutraler Blick, kleine Fehler zu entdecken und die eigene Bewerbung noch besser zu machen.

Das Team von PRAKTIKUM.INFO wünscht Dir viel Erfolg mit Deinen E-Mail-Bewerbungen!

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