Hausaufgabenbetreuung - Nebenjob mit Langzeiteffekt

Hausaufgabenbetreuung - Nebenjob mit Langzeiteffekt
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Beliebter Nebenjob bei Studenten: Hausaufgabenbetreuung

Einer der beliebtesten Nebenjobs unter Studenten ist die Hausaufgabenbetreuung bzw. Nachhilfe. Diese bietet nicht nur den Schülern eine nachhaltige Unterstützung, sondern erweist sich auch im Lebenslauf der Betreuer als wertvolle Referenz. Was man mitbringen sollte, um die Hausaufgabenbetreuung für Kinder und Jugendliche zu übernehmen und was man selbst dabei lernen kann, erfährst du hier.

Wenn die Eltern keine Zeit haben...

Die Hausaufgabenbetreuung in andere Hände zu geben, stellt für viele Eltern eine willkommene Entlastung dar, sind sie doch durch den Berufsalltag und die alltäglichen Pflichten zumeist sehr stark eingespannt. Bei der Auswahl der Hausaufgabenbetreuung sollte man sich jedoch die Zeit nehmen, sich genau zu informieren, welches Angebot für die eigenen Kinder am besten geeignet ist. Hierbei gibt es nämlich verschiedene Möglichkeiten: Zum einen bieten Ganztagsschulen bzw. der Schulhort häufig eine Hausaufgabenbetreuung an. Oder aber man wendet sich an eine spezielle Einrichtung für Schülerhilfe. Die dritte Option ist ein privater Nachhilfelehrer.

Hausaufgabenbetreuung: Privat vs. Einrichtung

Die Hausaufgabenbetreuung in einer Schule bzw. Einrichtung erfolgt zumeist in Gruppen. Je größer und durchmischter die Gruppe ist, desto weniger kann dabei natürlich auf die Bedürfnisse und Defizite des Einzelnen eingegangen werden.

Der entscheidende Vorteil einer privaten Hausaufgabenbetreuung liegt also ganz klar in der individuellen Förderung des Lernenden. Gerade, wenn sich Kinder und Jugendliche in einem bestimmten Fachbereich eher schwer tun, kann die gezielte Unterstützung durch fachkundige Betreuer eine nachhaltig positive Auswirkung auf die schulischen Leistungen haben. Aus diesem Grund ist der Nebenjob als Nachhilfelehrer unter Studenten sehr beliebt. Diese spezialisieren sich auf ein bestimmtes Fachgebiet und können somit fachspezifischere Hilfestellungen geben, als die Eltern.

Fachkenntnis allein macht keinen Nachhilfelehrer

Natürlich reicht das fachliche Wissen allein nicht aus, um eine angemessene Hausaufgabenbetreuung zu gewährleisten. Dazu gehört nämlich auch, dass man den Lernstoff strukturiert darlegen sowie Lösungsansätze verständlich erklären kann. Ebenso erfordert die Arbeit als Nachhilfelehrer ein gewisses Einfühlungsvermögen und Geduld. So sollte man dazu bereit sein, verschiedene Probleme mehrfach zu erörtern und geduldig auf die Bedürfnisse des Kindes bzw. des Jugendlichen einzugehen. Das kann manchmal schwer fallen, wenn man den Stoff perfekt beherrscht.

Eine besondere Herausforderung stellt es dar, Zugang zu dem Lernenden zu finden und diesen zu motivieren. Insbesondere Jugendliche tendieren dazu, junge Erwachsene nicht als ‚Lehrer’ zu akzeptieren. Ein wenig diplomatisches Geschick sowie der geschickte Einsatz von Anreizen gehören somit ebenso zum Anforderungsprofil wie die Fähigkeit, auch mal etwas bestimmter zu sein und dem Lerner klare Ziele vorzugeben. Um entsprechend auftreten zu können und auch eine gewisse Kompetenz zu vermitteln, sollte man sich daher gut auf die einzelnen „Unterrichtseinheiten“ vorbereiten.

Man lernt nie aus

Von einer Hausaufgabebetreuung profitieren in den meisten Fällen nicht ausschließlich die Lerner, sondern auch die Betreuer. So bietet dieser Nebenjob viel Nähe zur (Unterrichts-)Praxis und hilft dabei, bestimmte Stoffgebiete zu festigen, indem man sie selbst strukturiert und wiederholt erklärt. Ist man als Student als Hausaufgabenbetreuer tätig, erhält man somit eine gute Abwechslung zu theoretischen Vorlesungen und ganz nebenbei Routine im Erklären komplexer Zusammenhänge.

Darüber hinaus gehört dieser Nebenjob zu denen, die ein gutes Gefühl hinterlassen, sobald sich beim Lernenden erste Erfolge einstellen. Schließlich hat man etwas Gutes getan und die Ergebnisse der eigenen Arbeit sind zumeist unmittelbar erkennbar. Und natürlich macht sich ein Nebenjob in der Hausaufgabenbetreuung gut im Lebenslauf, ist er doch ein Aushängeschild für die fachliche und soziale Kompetenz des Kandidaten.

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