Außergewöhnliche Jobs (1): Inselhüter

Außergewöhnliche Jobs (1): Inselhüter
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Außergewöhnliche Jobs: Traumjob Inselhüter

Es gibt Jobs, die sind so außergewöhnlich, dass man sich ihrer Existenz gar nicht erst bewusst ist. Oder sie klingen einfach zu schön um wahr zu sein. Vom Golfballtaucher über Süßigkeitentester hin zum Glasaugenhersteller – entdeckt in unserer neuen Serie die besten, aufregendsten und außergewöhnlichsten Jobs aus aller Welt. Diese Woche: Bezahltes Bloggen im Urlaubsparadies.

Der beste Job der Welt

Die Ausschreibung verspricht den „Best Job in the World“ – einen sechsmonatigen Aufenthalt auf der paradiesisch anmutenden Insel Hamilton, abenteuerliche Aktivitäten und regelmäßiges Bloggen über das Leben auf der Insel. Kleiner Haken: Als im Jahr 2009 die australische Tourismusbehörde von Queensland für eine PR-Kampagne den „besten Job der Welt“ ausschreibt, können sich die Initiatoren vor Bewerbungen kaum retten. 35.000 Bewerber kämpften um den Beruf des „Island Caretakers“ (Inselhüter) am Great Barrier Reef in Australien.

Doch mit süßem Nichtstun und Hängemattengeschunkel war es für den Gewinner Ben Southall dann nicht ganz getan: Für den Blog musste der Engländer Tauchen, Segeln, Klettern, Fische füttern und Postbote spielen (im Helikopter, versteht sich).  Über seine Erlebnisse berichtete er via Video, mit Bildern und Blogartikeln. Dabei sollte natürlich das Insel-Image positiv beworben werden, was sich aber als unproblematisch herausstellte. Und lukrativ war der beste Job der Welt auch noch. Umgerechnet 80.000 Euro bekam er für das sechsmonatige „Inselhüten“: Villa, Inselbuggy und zahlreiche Ausflüge inklusive.

Aber wie so vieles im Leben hatte auch der beste Job der Welt seine Tücken: Gegen Ende seines Aufenthalts wurde Ben Southall von einer hochgiftigen Qualle gestochen. Das kaum einen Zentimeter große Tier habe ihn „fast ausgeknockt“, nachdem er sechs Monate Trauminsel unbeschadet überstanden habe, so der Brite.

Traumjobs wie Sand am Meer

Wo der Erfolg ist, sind natürlich auch Nachahmer. So geschehen beim „Besten Job der Welt in Taiwan“, bei dem das Gewinner-Team einen Monat lang Taiwan für schlappe 22.600 Euro bereisen und auf Ihrem Blog bewerben durfte. Oder den „Zweitbesten Job der Welt“ eines ungarischen Reisebüros, bei dem der Auserkorene eine sechsmonatige Weltreise machte.

Wer also die Muße und das Selbstbewusstsein hat, sich gegen Tausende andere Blog- und Reisewütige zu beweisen, der sollte einfach die Augen nach weiteren „Besten Jobs“ als Reiseblogger offenhalten.

Und noch ein sonniger Job

Es muss ja nicht immer gleich eine gesponserte Reise sein. Mit ein wenig Einfallsreichtum kann man auch so in Urlaubsparadiesen Geld verdienen. Am französischen Strand von „Les Sables d’Olonne“ beispielsweise, nehmen Sonnenbrand-gebeutelte Touristen gerne einen Creme-Service in Anspruch. Als professioneller Sonnencremer kann man also mit dem Einbalsamieren blasser Urlauber seinen Lebensunterhalt sichern. – Und sogar noch ein bisschen mehr: In 6 Wochen verdient man, laut der Nachrichtenagentur dpa, tatsächlich an die 5000 Euro. Na, da kann der (bezahlte) Urlaub ja kommen!

 

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