Praktikum bei EY: Einblicke

PRAKTIKUM.INFO-Umfrage

Führen Siegel von Arbeitgeber-Auszeichnungen dazu, dass Du Dich eher bei einem Unternehmen bewirbst?

Hallo Henri, wie bist du auf die Praktikumsstelle bei EY aufmerksam geworden?

Ich glaube, mir ging es wie vielen Studenten am Anfang ihres Studiums. Ich wusste nicht, in welche Richtung ich beruflich gehen wollte und was ich mal mit meinem abgeschlossenen Studium machen sollte. Besonders bei Betriebswirtschaftslehre ist das zukünftige Berufsfeld wohl so weit, wie bei kaum einem anderen Studium. Aus diesem Grund wollte ich möglichst früh ein Praktikum absolvieren und damit beginnen, Berufserfahrung zu sammeln. Zu EY speziell bin ich auf der Suche nach einem Praktikum über Umwege gekommen, weil der Vater eines ehemaligen Schulkameraden dort arbeitet.

Warum wolltest du ein Praktikum bei EY machen?

Als ich mich um ein Praktikum beworben habe, hatte ich keine Vorstellung von der Größe und Internationalität dieses Unternehmens. Worte wie „BigFour“ hatten für mich nach einem Semester BWL noch keine Bedeutung. Mir ging es bei meinem Praktikum besonders darum, einen guten Einblick in den Beruf des Wirtschaftsprüfers zu erhalten. Dass ich mit diesem Wunsch bei EY genau richtig war, wurde mir aber am ersten Tag meines Praktikums richtig bewusst.

Wie lief der Bewerbungsprozess ab?

Wie erwähnt, hatte ich bereits einen Kontakt bei EY, welcher meine Bewerbung und meinen Lebenslauf an den richtigen Ansprechpartner weitergeleitet hatte. Ein paar Tage später wurde ich dann zu einem Office Interview eingeladen, welches mit einem lockeren Bewerbungsgespräch vergleichbar ist. An diesem Punkt machte sich zum ersten Mal bemerkbar, wie unkompliziert und flexibel EY ist, denn es gab leider eine zeitliche Überschneidung zwischen dem Interview im Office und meiner Klausurphase. Aufgrund meiner längeren Anreise zum Office wurde dieses Gespräch vor Ort durch ein Telefoninterview ersetzt.

Ich war vor diesem Gespräch furchtbar aufgeregt, aber schon nach wenigen Minuten legte sich die Aufregung, weil der Umgang miteinander sehr freundlich und herzlich war. Ganz klassisch sollte ich mich vorstellen und ein wenig von mir erzählen. Im Gegenzug erfuhr ich etwas über EY und meine zukünftige Arbeit. Zum Abschluss bekam ich noch ein paar fachliche Fragen gestellt, um sicherzustellen, dass ich das nötige Grundwissen für das Praktikum mitbrachte. In diesem Fall waren es ein paar einfache Buchungssätze, also nichts Wildes. Zwei Wochen vor Beginn meines Praktikums erhielt ich eine E-Mail mit genaueren Informationen zu meinem ersten Arbeitstag.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass der gesamte Bewerbungsprozess sehr gut und professionell organisiert war. Dadurch habe ich mich zu keiner Sekunde allein gelassen gefühlt und hatte immer einen Ansprechpartner, an den ich mich wenden konnte.

Deine ersten Tage als Praktikant bei EY: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Mittlerweile habe ich ja schon mehrere Praktika bei EY in verschiedenen Abteilungen absolviert und ich wurde nie ins kalte Wasser geworfen. Jeder Praktikant wird an seinem ersten Tag zu einem „Welcome to EY“-Day eingeladen. Hier werden das nötige Wissen und die Grundlagen für einen gelungenen Start bei EY vermittelt. Bei meinem ersten Praktikum haben mir auch zusätzlich meine Arbeitskollegen alles ausführlich erklärt. Alle Kollegen, welche ich im Verlauf meines Praktikums kennengelernt habe, waren in ihrem Umgang mit mir stets sehr freundlich und offen. Dies sorgte zusätzlich für einen warmen Empfang.

Was war deine erste „richtige“ Aufgabe?

Meine erste „richtige“ Aufgabe war die Durchführung einer Saldenbestätigungsaktion für die Bankkonten eines Mandanten. Die Anschreiben an die Banken waren schon im Vorfeld rausgeschickt worden, sodass ich nur eine Auswertung der Rückantworten in Excel anfertigen sollte. Meine Kollegen nahmen sich die Zeit, mir die Hintergründe und die Vorgehensweise bei dieser Prüfungshandlung ausführlich zu erklären. Dadurch wurde das Praktikum sehr lehrreich und interessant. An meinem ersten Tag hatte ich das klassische Vorurteil, dass ich, überspitzt ausgedrückt, als Praktikant nur Kaffee kochen und kopieren würde. Aber dieses Vorurteil bewahrheitete sich nicht. Stattdessen wirkte ich aktiv in der Prüfung des Unternehmens mit und übernahm Verantwortung für verschiedene Prüfungshandlungen. Am Ende fand ich meine Arbeit sogar im Prüfungsbericht wieder und merkte, dass ich, selbst als Praktikant, wichtige Aufgaben übertragen bekommen hatte.

Was waren ansonsten deine Tätigkeiten als Praktikant bei EY?

Meine Tätigkeiten bei EY waren ziemlich unterschiedlich und weit gefächert. Es wurde stets darauf geachtet, mir viele verschiedene Aufgaben zu übertragen, damit ich möglichst viel Lernerfahrung mitnehmen konnte. Im Rückblick bin ich immer noch beeindruckt, wie viel Geduld und Zeit meine Arbeitskollegen für mich aufgewendet haben. Zu meinen Tätigkeiten in der Wirtschaftsprüfung lässt sich allgemein sagen, dass ich das Prüfungsteam bei der Vorbereitung oder der Durchführung verschiedener Prüfungshandlungen unterstützt habe.

Gemeinsames Mittagessen oder Feierabendbier: Wie eng ist die Beziehung zu deinen Kollegen?

Ein gemeinsames Mittagessen mit den Kollegen war bisher bei all meinen Praktika eine Selbstverständlichkeit. Hier hatte ich die Möglichkeit, meine Arbeitskollegen auch privat etwas besser kennenzulernen. Das Feierabendbier nach der Arbeit wurde bisher leider noch nicht getrunken, aber das lag weniger an den Kollegen als an dem etwas weiteren Heimweg vom Mandanten nach Hause. Allerdings hatten wir auf dem EY Sommerfest und der Weihnachtsfeier die Möglichkeit, das Versäumte nachzuholen.

An dieser Stelle möchte ich die Beziehung zu den Kollegen und den Umgang miteinander noch einmal explizit herausstellen. In meiner gesamten Zeit bei EY habe ich bisher keine einzige Person getroffen, welche unfreundlich zu mir war oder mich, aufgrund meines Ranges als Praktikant, von oben herab behandelt hat. Eher im Gegenteil, der Umgang war so freundlich, herzlich und offen, dass Arbeitskollegen schnell zu mehr als nur Arbeitskollegen, zu Freunden wurden. Bereits an meinem ersten Tag spürte ich den Teamgeist und den Zusammenhalt in diesem Unternehmen. Ich hatte einfach das Gefühl, dass in diesem Unternehmen alle an einem Strang ziehen und sich gegenseitig helfen, und nicht jeder bloß seine Arbeit macht.

Was war dein schönster Moment im Praktikum?

Was mein bisher schönster Moment in meiner Zeit bei EY war, kann ich nur schwer entscheiden. Natürlich bleiben Veranstaltungen wie das EY Sommerfest oder gemeinsame Teamevents gut im Gedächtnis und sind schöne Erinnerungen. Allerdings besteht ein Praktikum nicht nur aus solchen unvergesslichen Tagen oder Abenden. Aus diesem Grund würde ich sagen, dass mein schönster Moment der Moment war, in dem die Arbeit zu mehr als nur Arbeit wurde. Es war der Moment, in welchem ich gerne zum Mandanten gefahren bin, mich darauf gefreut habe meine Kollegen wiederzusehen und die Arbeit mir einfach Spaß gemacht hat.

Wie hoch ist das Gehalt als Praktikant bei EY?

Bei meinem ersten Praktikum habe ich 1250 € pro Monat verdient. Als ich dann ein weiteres Praktikum bei EY absolviert habe, gab es dann so etwas wie eine kleine „Gehaltserhöhung“ und 1500 € pro Monat.

In der Rückschau, was für Erfahrungen nimmst du aus dem Praktikum bei EY für dich mit?

Ich nehme auf jeden Fall eine Fülle an Lernerfahrungen und neuen Eindrücken aus dem Praktikum mit. Als Praktikant bei EY wirkt man aktiv in der Prüfung des Mandanten mit. Aus diesem Grund eignet sich dieses Praktikum hervorragend, um einen Einblick in den Beruf eines Wirtschaftsprüfers zu erhalten. Neben der Lernerfahrung konnte ich durch das Praktikum auch viel praktische Erfahrung sammeln und habe unterschiedliche Menschen sowie EY als Arbeitgeber kennengelernt. Mir gefällt der gelebte Teamgeist und Zusammenhalt in diesem Unternehmen und genau dieser Punkt macht EY für mich zu etwas Besonderem.

Dein Resümee: totaler Reinfall, ziemlich nett oder das goldene Los?

Für mich fällt dieses Praktikum schon in die Kategorie goldenes Los. Ich habe durch mein erstes Praktikum viele Kontakte zu EY geknüpft und so später weitere Bereiche des Unternehmens kennengelernt. Die Tatsache, dass ich immer wieder zu EY zurückgekehrt bin und weitere Praktika in diesem Unternehmen absolviert habe, spricht denke ich für sich. Die besondere Unternehmenskultur macht EY für mich zu mehr als nur einem Arbeitgeber. Ich habe mich in diesem Unternehmen seit meinem ersten Tag an wohl gefühlt und bin ihm seitdem sozusagen treu geblieben. Ich denke, dass ich mit diesem Praktikum das goldene Los gezogen habe, weil es der Anfang meines Weges bei EY war.

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