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Deponiesickerwasser-Reinigung im halbtechnischen Maßstab - Abschlussarbeit oder Praxisprojekt

  • Veröffentlicht am 24.08.2018
  • Lindlar
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Deponiesickerwasser-Reinigung im halbtechnischen Maßstab - Abschlussarbeit oder Praxisprojekt

Die Deponiesickerwasser-Reinigung ist für den sicheren Betrieb von Deponien von großer Bedeutung. Deponiesickerwasser (DSW) wird nach aktuellem Stand der Technik in großtechnischem Maßstab vor der vorgeschriebenen Einleitung in den Zulauf von Kläranlagen in einer biologischen Reinigungsstufe zur Reduzierung des Ammoni-umgehalts aufbereitet. Weiterentwicklungen dieses auf Nitrifikation und Denitrifikation ausgelegten Prozesses sollen durch Einsparung zusätzlich notwendiger Kohlenstoffquellen Kostenreduzierung erzielen. Außerdem soll die Betriebssicherheit bei Durchsatz unterschiedlich belasteter Sickerwässer und unterschiedlicher Prozesswasserbeimischungen erhöht werden. Im Pilot-Maßstab lassen sich Ergebnisse aus Laboranlagen für den Betrieb in der großtechnischen Anlage up-scalen und mit der industriellen Biomasse praxisnah weiterentwickeln.
Entscheidende Voraussetzung für die Forschung mit mikrobiellen Gemeinschaften (Biozönosen) ist der zweistraßige Betrieb der Anlagen, der den wissenschaftlichen Vergleich von aktueller und veränderter Prozessführung ermöglicht.
Am Lehr- und Forschungszentrum :metabolon wird interdisziplinär geforscht. Der Arbeitskreis von Frau Prof. Rehorek befasst sich mit den Auswirkungen von anthropo-genen Stoffen und der Optimierung der Deponiesickerwasserbehandlung. Im zweistraßigen Betrieb (jeweils 1,5 m³ pro Straße) wird ausgehend von identischen Bedingungen die aktuelle und die veränderte Prozessführung untersucht. Mittels moderner Online- und Inline Prozessanalysentechnik zu Summenparametern und Einzelparame-tern an Ionen und organischen Stoffen sowie mit insgesamt hohem Mess-, Steuer- und Regelungsaufwand wird der Prozess wissensbasiert untersucht und praxisbezogen interpretiert.

Ihr Profil

Was suchen wir?
Studiengang: Verfahrenstechnik, Biotechnologie, Umwelttechnik oder Biologie
Bachelor- und Masterarbeiten, Zusätzliche Anforderungen
- Interesse an umweltrelevanten Themen
- Gute Studienleistungen und interdisziplinäres Arbeiten mit Teamfähigkeit
- Mobilität mittels Auto und Deutschkenntnisse sind von Vorteil

Was müssten Sie bei Interesse tun?
Bewerbungen per PDF an christoph.steiner@th-koeln.de unter „DSW_015“
- Lebenslauf und Auszug des Notenspiegels
- Kurzes Motivationsschreiben (1/2 DIN A4 Seite)

Standort

Technische Hochschule Köln 51789 Lindlar, DE

Über Technische Hochschule Köln

Die TH Köln (Technische Hochschule Köln, bis 2015 Fachhochschule Köln) ist mit mehr als 25.500 Studenten und 420 Professoren die größte Hochschule für angewandte Wissenschaften in der Bundesrepublik Deutschland und hat ihren Hauptsitz in der Kölner Südstadt am Römerpark.

Das Forschungsprojekt :metabolon entstand im Rahmen der Regionale 2010 und wurde erst durch die enge Kooperation der Technischen Hochschule Köln (TH Köln) und des Bergischen Abfallwirtschaftsverbands (BAV) möglich. Unter dem Motto "Stoffwandlung" (= Metabolismus) wurde die ehemalige Deponie Leppe im oberbergischen Lindlar in einen Standort für nachhaltige Behandlung von Rest- und Abfallstoffen umgebaut.
Auf :metabolon gibt es auch hervorragende Bedingungen für die Lehre, was die hohe Anzahl an wissenschaftlichen Mitarbeitern belegt, die auf dem Standort tätig sind. Sie arbeiten in Studienprojekten, führen experimentelle Bachelor- und Masterarbeiten durch oder forschen sogar für ihre Promotion. Seit Mai 2017 ist :metabolon nun auch als offizielles Lehr- und Forschungszentrum der TH Köln eingeweiht. (Quellen: https://www.bavweb.de/-metabolon/Forschung und https://de.wikipedia.org)/wiki/Technische_Hochschule_K%C3%B6ln)

https://www.praktikum.info/stellenangebote/216374-s-deponiesickerwasser-reinigung-im-halbtechnischen-massstab-abschlussarbeit-oder-praxisprojekt
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