Praktikum in Essen

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Knapp 600.000 Einwohner machen Essen zu einer der gewaltigsten Städte in Deutschland. Gleiches gilt für den Arbeitsmarkt. Ein Praktikum in der grünen Hauptstadt Europas (2017) kann dir spannende Einblicke und Zukunftschancen verschaffen.

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Praktikum in Essen

Knapp 600.000 Einwohner machen Essen zu einer der gewaltigsten Städte in Deutschland. Gleiches gilt für den Arbeitsmarkt. Ob Psychologie oder Soziale Arbeit, Consulting oder BWL: Ein Praktikum in der grünen Hauptstadt Europas (2017) kann dir spannende Einblicke und Zukunftschancen verschaffen.

Inhalt

  1. Praktikum in Essen: Branchen und Unternehmen
  2. Mietpreise und Co.: So schmackhaft ist Essen
  3. Leben in Essen: Der bunte Pott

Praktikum in Essen: Branchen und Unternehmen

Bei der Frage nach Deutschlands besten Wirtschaftsstandorten solltest du Essen auf dem Zettel haben. Gerade für ein Praktikum bietet die Metropolregion spannende Anlaufstellen. E.ON, Trimet Aluminium oder Tyssenkrupp sind nur ein kleiner Ausschnitt der Großunternehmen, die sich in der Stadt tummeln und dir die ein oder andere Praktikumsmöglichkeit bieten. Interessierst du dich für Technik, solltest du Arbeitserfahrungen im Bereich Informatik oder Maschinenbau sammeln – auch um herauszufinden, ob es sich dabei um eine ernsthafte Jobperspektive für dich handelt. Mit einer starken IT-Branche und einer technisch-versierten Energiewirtschaft bringt die Stadt in jedem Fall die passenden Voraussetzungen mit. Außerdem zählt die Uniklinik Essen zu einem der größten Arbeitgeber in der Rhein-Ruhr-Region, der für die jeweiligen Geschäftsbereiche immer wieder Praktikanten sucht.

Eher kreativer geht es dagegen im Marketing zu. Und da die Ruhrmetropole nicht nur auf Global Player setzen kann, sondern auch viele kleine Unternehmen – hierzu zählen Werbe- und PR-Agenturen – zum Stadtbild gehören, lohnt sich das Schnuppern von kreativer, essener Arbeitsluft.

Mietpreise und Co.: So schmackhaft ist Essen

Essen geht mit gutem Beispiel voran – zumindest im Hinblick auf die Mietpreisentwicklung. Anders als viele andere deutsche Metropolen, liegt hier die Preisziffer im einstelligen Bereich. Durchschnittlich 7 Euro kostet der Mietpreis pro Quadratmeter, bundesweit ein sehr guter Wert. Sicherlich beeinflussen Lage, Größe und Anbindung das Ganze. So ist es kein Geheimnis, dass du in Bredeney oder Kettwig mehr bezahlst. Gleiches gilt für Einzimmerwohnungen, die in der Regel teurer sind als WG-Zimmer. Durch die EVAG sind alle Stadtteile jedoch gut miteinander verbunden, sodass du deinen Praktikumsbetrieb quasi von überall aus erreichen kannst. Und um zu wissen, was du dir wohnungstechnisch in Essen leisten kannst, lohnt sich ein Blick auf deine Gehalts-Aussichten.

Bei einem freiwilligen Praktikum, das länger als drei Monate dauert, hast du das Recht auf den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro/Stunde. Dies gilt jedoch nicht für ein Pflichtpraktikum im Rahmen deines Studiums oder ein Schülerpraktikum. Hier entscheidet dein Arbeitgeber über die Gehaltsfrage, die vor Praktikumsbeginn mit dir geregelt wird. Doch Fakt ist: Die meisten Unternehmen zahlen eine faire Vergütung, wenn du mehrere Monate Vollzeit arbeitest und dadurch aktiv am Erfolg des Unternehmens mitwirkst.

Leben in Essen: Der bunte Pott

Grün. Das wäre wohl die dominierende Farbe in einem Stadtgemälde von Essen. Damals noch bekannt für die Schwerindustrie von Kohle und Stahl, bietet die Stadt heute grüne Erholung en masse. Ob Parkanlagen, breitflächige Wälder oder andere Naturräume: Im deutschlandweiten Vergleich landet Essen auf den vorderen Plätzen, geht es um den Anteil der bepflanzten Fläche innerhalb der Stadtgrenze. Hier das Ranking von 2016: 

Anteil der Grünflächen deutscher Großstädte

Stadt Prozent
Hamburg 71,4 %

Dortmund

70,7 %
Stuttgart 69,9 %
Dresden  69,4 %
Bremen 68,2 %
Essen 68, 0 %

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/417098/umfrage/deutschlands-gruenste-staedte/

Dazu gibt es ein breites Kulturangebot im Pott. Direkt in Essen steht zum Beispiel die geschichtsträchtige Zeche Zollverein ­– ein ehemaliges Steinkohlebergwerk. Ausgezeichnet als UNESCO Welterbe, laufen hier heute Kunstprojekte, Theateraufführungen und Festivals. Und indirekt bietet Essen ebenfalls viel. Denn der Ballungsraum Rhein-Ruhr vereint viele Metropolen. Düsseldorf, Bochum, Duisburg oder Dortmund befinden sich in unmittelbarer Umgebung und sind für Studenten in NRW, die ein Semesterticket besitzen, binnen wenigen Minuten kostenlos zu erreichen. In Essen hast du daher allerlei Freizeitmöglichkeiten – und zwar direkt vor der Tür.