Praktikum in der Politik

Politik-Praktikum bietet Einblicke

Wer in der Politikbranche durchstarten will, sollte früh anfangen Erfahrung zu sammeln. Ein Politik-Praktikum hilft nicht nur dabei, die Praxis hinter der Theorie kennenzulernen, sondern dient auch dazu wichtige Kontakte zu knüpfen – gerade in der Politik sind diese unerlässlich.

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Politik: Praktikum als Einstieg

Gerade in der Politik unterscheidet sich die Theorie, die Interessierte aus der Schule oder dem Studium kennen von der Praxis. Praktika können sowohl bei den Landesregierungen als auch im Bundestag gemacht werden. 

Dein Weg zum Politik-Praktikum

Je nachdem ob das Praktikum in der Politik bei einem Abgeordneten gemacht wird, in der Bundestagsverwaltung oder bei einer Fraktion unterscheiden sich auch die Aufgaben. Wer für einen Abgeordneten tätig ist, wird viel Recherchearbeit in dem Bereich leisten, für den der jeweilige Politiker verantwortlich ist. Ist der Abgeordnete beispielsweise im Ausschuss für Kultur und Medien, dann wäre Erfahrung in diesem Bereich durch ein Medien Praktikum hilfreich.

Voraussetzungen für das Politik-Praktikum

Ein Praktikum in der Politik wollen viele, die Konkurrenz ist groß. Wer sich bereits an der Universität durch politisches Engagement hervortun konnte, hat bessere Chancen einen der begehrten Praktikumsplätze zu bekommen. Vorteilhaft für das Politik-Praktikum wirken sich beispielsweise Tätigkeiten im AStA, bei gemeinnützigen Organisationen oder den Jugendorganisationen der Parteien aus.

Seit der Einführung des Mindestlohns werden in den meisten Fällen Pflichtpraktika angeboten. Gefragte Studiengänge sind vor allem Politikwissenschaft, Jura und Wirtschaftswissenschaft. Wer allerdings Wissen aus einem Fachgebiet wie Biologie mitbringt, kann ebenfalls Chancen auf ein Politik-Praktikum haben, wenn der Abgeordnete oder die Fraktion sich mit einem fachnahen Thema, beispielsweise Gewässerschutz, beschäftigt.

Politik Praktikum: Das gibt es zu beachten

Wer bei einer Partei Erfahrung sammeln möchte, sollte sich am besten schon vorher über seine politische Orientierung klar werden. Wer erst zur Linken geht und dann bei der CDU einen Praktikumsplatz ergattern möchte, hat schlechte Karten. Zudem sollte eine gewisse Stringenz im Lebenslauf zu erkennen sein.

Wer später in den Journalismus will, sollte bedenken, dass parteiliche Unabhängigkeit gefragt sein könnte. Natürlich gibt es auch parteinahe Redakteure, die entweder für die Partei selbst oder eine Stiftung arbeiten. Etwa die Konrad-Adenauer-Stiftung oder die Friedrich-Ebert-Stiftung, allerdings sind redaktionelle Stellen hier Mangelware.

Wer seine Leidenschaft für Politik mit dem Schreiben verbinden will, sollte möglichst zu erst Erfahrung im Journalismus sammeln durch ein Praktikum in einer Redaktion oder im Journalismus.

Netzwerken beim Politik-Praktikum

Im politischen Bereich sind Kontakte besonders wichtig. Ein Praktikum eignet sich sehr gut, um zu Netzwerken. Wer nicht zu den extrovertiertesten Persönlichkeiten zählt, sollte jede Chance nutzen, um zu üben, über den eigenen Schatten zu springen. Nach dem ersten Gespräch gerät man vielleicht wieder in Vergessenheit, aber der politische Kreis ist klein und nach einer gewissen Zeit kennen man sich.

Egal zu welcher Partei, Stiftung oder Organisation du möchtest, PRAKTIKUM.INFO wünscht dir viel Erfolg bei deinem Politik-Praktikum!