10 Tipps für die Prüfungszeit

10 Tipps für die Prüfungszeit
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Tipps für die Prüfungszeit: Effizient lernen

1. Anmeldung nicht verpassen

Es klingt banal, aber im großen Wirbelsturm aus Hausarbeiten und Prüfungen kann der ein oder andere Anmeldetermin schon mal untergehen. Informiere dich deshalb gleich zu Beginn des Semesters, wann die jeweiligen Prüfungstermine anstehen. Häufig wird auch direkt in den Lehrveranstaltungen über den genauen Termin informiert. Setze dir in jedem Fall einen Reminder via Handy oder trag den Termin in deinen Kalender ein, damit du dich fristgemäß anmelden kannst.

2. Ein Plan muss her

Ein Lernplan ist spießig? Das mag vielleicht sein, aber er wird dir dabei helfen, rechtzeitig die wichtigen Bücher in der Bibliothek vorzumerken und den gesamten Lehrstoff zu sammeln, den du zur Prüfungsvorbereitung brauchst. Wann du mit dem Lernen anfängst, ist natürlich abhängig von der Anzahl der Prüfungen. Plane so, dass du dir für jede Prüfung bestimmte Lernziele setzt und dann die einzelnen Etappen festlegst, in denen du sie erreichen willst. Zudem solltest du rechtzeitig (ca. zwei Monate) vor der Prüfungszeit beginnen, den Plan aufzustellen. So finden auch Freizeitaktivitäten noch Platz in deinem Kalender. Schließlich kann niemand mehrere Wochen am Stück, 24 Stunden am Tag nur büffeln.

3. Trinken nicht vergessen

Mindestens eineinhalb Liter Wasser, Tee oder verdünnte Säfte solltest du über den Tag verteilt trinken. Das steigert nachweislich die Konzentrationsfähigkeit. Cola und Energiedrinks solltest du mit Vorsicht genießen – hier lauern viele Kalorien und künstliche Zusätze. Kaffee, schwarzer und grüner Tee machen auch munter. Tipp aus unserer Redaktion: Ein Aufguss aus Ingwer und Zitrone belebt und stärkt die Abwehrkräfte. Schließlich ist eine Erkältung das Letzte, was man in der Prüfungszeit gebrauchen kann.

 

Weitere Hinweise für die Prüfungszeit

4. Motiviere dich selbst

Sind alle Vorbereitungen getroffen, geht er los: der unerbittliche Kampf gegen die Aufschieberitis, auch Prokrastination genannt. Experten sind sich einig, dass der Sprung ins kalte Wasser die einzige Möglichkeit ist, den inneren Schweinehund zu überwinden. Vor allem Perfektionisten neigen dazu, sich vor einer Aufgabe zu drücken, weil sie Angst davor haben, nicht erfolgreich zu sein. Das ist aber Quatsch, besonders wenn es darum geht, eine große Menge Lernstoff innerhalb weniger Wochen zu verinnerlichen. Motiviere dich damit, das dir jede Minute, die du ins Lernen investierst, viel Stress erspart. Außerdem kannst du dich für deine erreichten (Zwischen-)Ziele belohnen.

4. Kleine Belohnungen

Belohne dich für erreichte Lernziele oder einfach nur einen harten Arbeitstag. Genauso, wie du dir Pausen gönnen solltest, ist auch gegen ein Stück Schokolade, einen Abend mit Freunden oder auch ein Gläschen Wein nichts einzuwenden. Vorsicht: Alkohol in größeren Mengen ist nachweisbar schädlich fürs Gehirn. In Maßen aber ist – genau wie bei Süßigkeiten – nichts dagegen einzuwenden. Andere Belohnungen könnten eine bestimmte Anschaffung sein, ein Kinobesuch oder auch die ein oder andere Feierlichkeit. Wenn du deinen Lehrplan nicht allzu straff gestrickt hast, hast du auch in der Zeit der Prüfungsvorbereitung die Möglichkeit, soziale Kontakte zu pflegen. Und das solltest du tun, schließlich steigert es das eigene Wohlbefinden und du kannst am nächsten Tag motiviert an die Arbeit gehen.

5. Gönn dir Pausen

Wichtig für deinen Lernerfolg sind auch die Pausen. Gib deinem Gehirn die Möglichkeit, das Gelernte zu verarbeiten. Das gelingt am besten durch kleine Auszeiten. Empfohlen wird, alle 90 Minuten eine Pause für rund 15 bis 20 Minuten einzulegen sowie eine größere Pause von rund ein bis drei Stunden nach vier Stunden Lernen. Zusätzlich solltest du dir mindestens einen „freien“ Tag pro Woche nehmen und auch vor dem Schlafengehen eine Entspannungsphase einplanen.

6. Sport macht den Kopf frei

Sport ist das perfekte Mittel zum Stressabbau – und somit bestens geeignet für die Pausen zwischen den Lernphasen. Insbesondere Ausdauersport regt die Durchblutung an und baut Stresshormone ab. Ob Joggen, Fahrradfahren, Schwimmen oder Fußball – wähle einfach deine Lieblingssportart und nimm dir Zeit dafür. Das macht nicht nur den Kopf frei für neuen Lernstoff, sondern sorgt auch für eine Ausschüttung an Glückshormonen.

7. Im Schlaf lernen

Viele Studenten machen den Fehler, dass sie zu spät mit der Prüfungsvorbereitung beginnen und schließlich die Nächte durchbüffeln müssen. Das wirkt sich jedoch fatal auf die eigene Lernleistung aus. So verinnerlichen wir Gelerntes im Schlaf. Bekommen wir zu wenig davon, bildet das Gehirn quasi kein Gedächtnis. Am wichtigsten ist dabei die Tiefschlafphase. Damit insbesondere diese bedeutende Schlafphase nicht gestört wird, empfehlen Forscher, in der Prüfungszeit regelmäßig zu schlafen und nicht zu spät ins Bett zu gehen.

8. Du bist, was Du isst

Für viel Energie am Tag sorgen komplexe Kohlenhydrate wie Kartoffeln und Reis. Auch Schokolade kann deinen Blutzuckerspiegel nach oben treiben und dich auf Trab bringen, allerdings nur kurzfristig – nach rund 20 Minuten folgt dann ein Tief und das Lernen fällt umso schwerer. Besser ist Studentenfutter, das nicht ohne Grund seinen Namen trägt. So ist die Mischung aus Nüssen und Trockenobst aufgrund vieler Vitamine und Ballaststoffe im wahrsten Sinne des Wortes Nervennahrung. Obst und Gemüse sind außerdem eine gute und vor allem gesunde Alternative zum Schokoriegel.

9. Arbeitsplatz einrichten

Licht und Luft – das sind zwei wesentliche Dinge, die einen guten Arbeitsplatz ausmachen. Dazu kommen noch ein bequemer Stuhl und ein aufgeräumter Schreibtisch. Alles, was dich von der Arbeit ablenken könnte, sollte für die Prüfungszeit von deinem Arbeitsplatz verschwinden. Die größte Störquelle ist in den meisten Fällen jedoch der Computer, den man zwar zum Arbeiten braucht, der aber auch mit sozialen Netzwerken und allerlei anderem Schabernack lockt. Damit du dich nicht in den Tiefen des Internets verlierst, kannst du dir bestimmte Tools herunterladen, die dich regelmäßig daran erinnern, deiner eigentlichen Arbeit nachzugehen. Es gibt beispielsweise auch eine App, die misst, wie viel Zeit du wirklich beim Surfen vertrödelst.

10. Der Tag vor der Prüfung

Es ist leichter gesagt, als getan. Aber der Tag vor der Prüfung sollte nicht mit Lernen verbracht werden, sondern im Idealfall sogar komplett ohne Hefter in der Hand. Versucht man jetzt noch, neue Fakten aufzunehmen, ist dies so gut wie gar nicht möglich und sorgt höchstens dafür, die eigene Unsicherheit zu steigern. Experten empfehlen sogar, an diesem Tag einem Hobby nachzugehen und Kraft zu tanken. Um am Prüfungstag selbst nicht in Panik zu verfallen, kann man am Abend schon alle benötigten Utensilien bereitlegen. Dann bleibt auch Zeit für ein ausgewogenes Frühstück und einen relativ stressfreien Start in den Prüfungstag.

Wir wünschen allen prüfungsgeplagten Studierenden viel Erfolg! 

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