So verdienst du mit Studentenjobs im Studium viel Geld.

So verdienst du mit Studentenjobs im Studium viel Geld.

Ein Studium ist kein Zuckerschlecken – vor allem, wenn du nebenbei noch einen Studentenjob machen musst. Hier erfährst du, in welchen Branchen du als Praktikant am meisten verdienst und welche Vorteile es hat, deine Abschlussarbeit im Unternehmen zu schreiben. So verdienst du Geld, ohne Zeit zu verschwenden.

Diese Studentenjobs gibt es.

Möglichkeiten, wie du als Student Geld verdienen kannst, gibt es viele. Welcher Nebenjob für dich der richtige ist, hängt vor allem aber davon ab, wie viel Zeit du neben dem Studium hast.

Ist dein Stundenplan zum Beispiel eher unregelmäßig bieten sich vor allem Gelegenheitsjobs an. Bei festen Arbeitszeiten lohnt sich vor allem eine Tätigkeit als studentische Aushilfe, der in Verbindung mit deinem Studiengang steht. Dein Studium sollte jedoch immer an erster Stelle stehen. Hast du nebenbei eigentlich gar keine Zeit zu arbeiten, kannst du deinen Studentenjob sogar in dein Studium integrieren, zum Beispiel in Form eines Pflichtpraktikums oder einer Abschlussarbeit im Unternehmen.

Grundsätzlich hast du viele Möglichkeiten, mit einem Studentenjob Geld zu verdienen:

In diesen Praktika verdienst du am meisten.

Bei vielen Unis ist ein Praktikum im Zuge deines Bachelors oder Masters Pflicht und damit auch eine Art Studentenjob. Ob du bei solchen Pflichtpraktika ein angemessenes Gehalt bekommst, liegt ausschließlich in den Händen deines Arbeitgebers. Dennoch kannst du anhand der jeweiligen Branche erahnen, wie dein Gehalt ausfällt. Die CLEVIS Group hat dazu in einer Umfrage mit 5.183 Praktikanten Durchschnittsgehälter ermittelt und im PRAKTIKANTENSPIEGEL 2018 veröffentlicht. Dabei sticht besonders der Bereich Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfung mit 1.420,31 Euro durchschnittlichem Praktikantengehalt hervor. In der folgenden Tabelle findest du die bestbezahlten Berufsfelder für deine Praktikumsstelle:

Gehaltsvergleich Praktikumsstellen 2018.

Branche Durchschnittliche Vergütung
Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung, Recht 1.420,31 Euro
IT, Internet und Telekommunikation 1.262,37 Euro
Banken, Finanzen, Versicherungen 1.240,78 Euro
Konsum- und Gebrauchsgüter 1.233,48 Euro
Gesundheit & Pharma 1.109,64 Euro
Medien und Marketing 1.087,13 Euro
Chemie 1.066,67 Euro
Forschung & Wissenschaft 1.003,67 Euro
Luft- und Raumfahrt 1.000,00 Euro
Baugewerbe /-industrie 996,29 Euro
Bildung & Training 983 Euro
Fahrzeugbau /-zulieferer 911,47 Euro
Transport & Logistik 872,89 Euro
Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik 861,15 Euro
Maschinen- und Anlagenbau 843,48 Euro
(Personal-) Dienstleistungen 836,61 Euro
Energie, Bau- & Rohstoffe 809,35 Euro

Werkstudentenjob als Praktikum anrechnen.

Du arbeitest nebenbei als studentische Hilfskraft und musst in deinem Studium ein Pflichtpraktikum absolvieren? Super, denn oft kannst du dir deinen (Werk-) Studentenjob auch als Praktikum anrechnen lassen!

Aber Achtung: Gleiche die Anforderungen vorher genau mit deiner Studienordnung ab und spreche mit der verantwortlichen Person an deiner Uni oder Hochschule und der Human-Resources-Abteilung im Unternehmen. Nur wenn die Voraussetzungen der Studienordnung genau erfüllt werden, kannst du dir deinen studentische Mitarbeit auch als Praktikum anrechnen lassen.

Achte vor allem auf diese zwei Punkte:

  • Dein (Werk-) Studentenjob muss thematisch mit deinen Studieninhalten vergleichbar sein
  • Du musst eine bestimmte Anzahl an Stunden, oft sind es mindestens 300, absolviert haben. Die genauen Voraussetzungen findest du in deiner spezifischen Studienordnung.

Vorteile eines Studentenjobs.

Über die Hälfte aller Studenten arbeiten während des Semesters neben ihrem Studium. Während der Semesterferien sind es sogar über 60 Prozent (Quelle: Statista ). Als Grund für die Aufnahme eines Studentenjobs gaben ein Großteil der Befragten die Finanzierung des Studiums und des Lebensunterhalts an (Quelle: Statista). Die beliebtesten Studentenjobs befinden sich in der Gastronomie- und Hotelbranche. Doch warum statt Kellnern und Co. nicht direkt als Werkstudent Geld verdienen und schon einen Fuß in die Arbeitswelt setzen?

Diese Vorteile hat dein Job als Werkstudent:

  • Durchschnittlich höherer Verdienst als im Praktikum
  • Sammeln von wertvoller Praxiserfahrung
  • Oft in engem Zusammenhang zum Studium, evtl. als Pflichtpraktikum anrechenbar
  • Karrierestart
  • Du erhältst ein Arbeitszeugnis
  • Werkstudenten profitieren seit dem 01.01.2015 vom Mindestlohn: derzeit mindestens 9,19 Euro die Stunde

Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben.

Auch bei deiner Bachelor- oder Masterarbeit hast du die Möglichkeit, Geld zu verdienen: Viele Betriebe bieten an, Abschlussarbeiten im Unternehmen in Verbindung mit einem Praktikum oder als studentische Aushilfe zu schreiben.

Die Wahl der richtigen Firma ist besonders wichtig: Wähle ein Unternehmen, das sowohl für dich als Arbeitgeber als auch für das Thema deiner Arbeit attraktiv ist. Bei manchen Arbeitgebern ist das Thema, zu dem geforscht werden soll, vorgegeben. Im Idealfall besitzt das Unternehmen einen Expertenstatus auf dem Gebiet deiner Arbeit. Freie Stellen findest du bei Jobbörsen wie Praktikum.info.

Hier findest du die besten Unternehmen für das Schreiben deiner Abschlussarbeit in den attraktivsten Branchen:

BRANCHE UNTERNEHMEN
Management und Beratung PwC
Voith GmbH
IT & Development Cisco
EnterTalement
Braincourt GmbH
querdenker engineering GmbH
Ingenieurwesen & Technik Würth Elektronik
Webasto Gruppe
Schneider Electric GmbH
KVB
Procter & Gamble
Voit GmbH

Hast du das passende Unternehmen gefunden warten diese Vorteile auf dich:

  • Hoher Praxisbezug
  • Arbeiten mit realen Daten und Unternehmensstrategien statt theoretischen Konstrukten
  • Chance auf einen Arbeitsvertrag nach der Abschlussarbeit
  • Sammeln von wichtigen Kontakten, die dir die Tür ins Arbeitsleben öffnen können
  • Und natürlich: Bezahlung während des Schreibens deiner Abschlussarbeit

Achtung: Kläre im Vorfeld, inwieweit du sensible firmeninterne Daten mit deinem betreuenden Professor besprechen darfst. Oftmals unterliegen diese nämlich einer Geheimhaltungsvereinbarung. Die Themen Urheberecht und Nutzungsrechte sollten ebenfalls vorher abgesprochen und bestenfalls schriftlich festgehalten werden.

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