Sommerjobs – Alternativen zum Supermarktregal.

Sommerjobs – Alternativen zum Supermarktregal.
Es muss nicht immer ein stupides Regale einräumen sein. Das füllt zwar den Geldbeutel, isoliert dauerhaft dafür aber vom sommerlichen Treiben. Es gibt auch andere Möglichkeiten für Studenten, wie man einen langen Sommer sinnvoll nutzen und dabei auch noch den ein oder anderen Cent dazu verdienen kann. PRAKTIKUM.INFO hat das Jobangebot durchforstet und ein paar Ideen für Sommerjobs gefunden!
  1. Job next Door.

    Öffnet man Augen und Ohren im näheren, sozialen Umfeld, so freut sich die bereits in die Jahre gekommene Nachbarin vielleicht über Unterstützung bei der Gartenarbeit, die Familie von nebenan braucht jemanden, der beim Terrassenbau mit anpackt oder aber der kleine Sohn von Bekannten ist hellauf begeistert über etwas Ferienunterhaltung, während seine Eltern leider keine sechs Wochen am Stück Urlaub nehmen können. Zugegeben, da haben wir das Rad nicht neu erfunden, aber die Freude und Dankbarkeit über die getane Arbeit wird einem unmittelbar entgegengebracht und das kann sich nur positiv auf das eigene Gemüt ausüben.

  2. Sonne, Strand, Geld auf die Hand.

    Wer die Kleingartenkolonie oder den Lärm der Großstadt eher gegen Meeresrauschen tauschen möchte, dem empfehlen wir einen Sommerjob am Strand z. B. als Eisverkäufer oder einem Imbissstand. Auch Surf- und Kite-Schulen benötigen helfende Hände in der Saison. Dabei sollte man jedoch die notwendigen Kenntnisse mitbringen.

    Nahezu keinerlei Vorkenntnisse erfordert die Arbeit als Eincremer am Strand. Das ist kein Scherz! Ein derartiger Service gehört in beliebten Urlaubsregionen, wie beispielsweise an der französischen Atlantikküste, bereits zum Strandinventar. Und damit lässt sich sogar richtig Geld verdienen: 850 Euro pro Woche erhielten zwei Studenten aus Deutschland im Jahr 2010, als sie sich gegen 700 Bewerber durchsetzten und am Strand von Les Sables-d’Olonne Urlaubern den Rücken eincremen durften. An den deutschen Küsten hat sich dieses saisonbedingte Berufsbild eher noch nicht etabliert.

  3. Ferien für lau, aber mit Action.

    Etwas stärkere Nerven erfordert der Sommerjob als Animateur oder Gruppenbetreuer im Ferienlager. Wer jedoch von Natur aus ein echtes Energiebündel ist und den Umgang mit jungen Menschen liebt, der findet in einer solchen Tätigkeit einen traumhaften Ferienjob. Der Nachteil ist, häufig lässt sich bei derartigen Arbeiten nur wenig verdienen, dafür werden jedoch Kost und Logis komplett übernommen.

  4. Sommerjob am anderen Ende der Welt.

    Wenn es etwas weiter weg sein darf, dann kann man auch Schafe statt Kinder hüten. Und zwar in Neuseeland. Das dürfte jedoch eher was für Backpacker sein, die eh schon durchs Land reisen. Ein Sommerjob für zwei Wochen ist das in Anbetracht der Flugdauer und -preise eher nicht. Ebenso dieser Kategorie zuzuordnen sind der Job als Känguru-Kot-Sammler in Australien oder als Skilehrer in Dubai. Beides real existierende Ferienjobs, die helfen können, einen Aufenthalt in diesen fernen Ländern zu finanzieren.

    Diejenigen, die in fernen Ländern eher Erfahrungen statt Geld sammeln möchten, können an internationalen Workcamps teilnehmen. Dabei organisiert man Festivals in Australien, gräbt Tempel in Spanien aus, baut Baumhäuser in Japan oder eine Schulküche in Uganda. Der Vorteil ist, man lernt viele verschiedene Menschen sowie fremde Kulturen kennen und leistet einen entscheidenden Beitrag für einen guten Zweck. Das macht sich auch im Lebenslauf gut! Einen Haken hat das Ganze jedoch: Kost und Logis sind zwar frei, dafür wird von den meisten Organisationen aber eine Vermittlungsgebühr verlangt.

  5. Bundesweite Smartphone-Jobs to go.

    Wer Ferien in eher vertrauten Gefilden macht, kann dank der Funktion einer Smartphone-App kleine Minijobs in seinen Tagesablauf integrieren und somit nebenbei ein bisschen Geld verdienen. Lädt man die App herunter, erscheint eine Karte, welche die angebotenen Jobs in der Umgebung des eigenen Standpunktes anzeigt. Bei den Aufgaben handelt es sich zumeist um das Sammeln von Informationen oder das Fotografieren bestimmter Schilder oder Gebäude. So kann man quasi auf dem Sprung und wenig Zeitaufwand Geld verdienen. Das tun bereits rund 10.000 Menschen in Deutschland mehr oder weniger regelmäßig.