Bewerbung für dein Praktikum: Tipps für ein professionelles Deckblatt.

Bewerbung für dein Praktikum: Tipps für ein professionelles Deckblatt.
Du bewirbst dich gerade für ein Praktikum und hast das Anschreiben fertig. Jetzt fragst du dich: Ist das Deckblatt für das Bewerbungsschreiben überhaupt noch gefragt oder reicht mein Bewerbungsfoto im Lebenslauf? Die Antwort auf diese Frage und weitere Tipps kannst du im Folgenden nachlesen.
  1. Deckblatt-Muster zum kostenlosen Download.

    Du brauchst ein bisschen Starthilfe, damit deine Bewerbung zum vollen Erfolg wird? Hier findest du Deckblatt-Muster zum kostenlosen Download.

    Expertentipp

    Passe deine Bewerbungsvorlage immer individuell an – so stellst du sicher, dass der Personaler nicht auf einmal mehrere optisch identische Bewerbungen auf dem Tisch hat und dadurch negativ beeinflusst wird.

    Bewirbst du dich für das alteingesessene Traditionsunternehmen, den wegweisenden Technologiekonzern oder das hippe Startup? Hier findest du Muster für jede Branche und jeden Typ – ob BWLer, Geisteswissenschaftler oder Ingenieur.

  2. Deckblatt ja oder nein?

    Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Zu Zeiten der Hardcopy-Bewerbung galt das Deckblatt im Bewerbungsschreiben als klassisches Strukturierungs- und Gestaltungselement zwischen Anschreiben und Lebenslauf. Heute sind vermehrt Online-Bewerbungen die Praxis. Dabei kann es sein, dass das Deckblatt nur noch optional gefragt ist oder sogar komplett entfällt.

  3. Wie gestaltest du dein Deckblatt?

    Entscheidest du dich für ein Deckblatt, so sollte es unbedingt übersichtlich und professionell wirken. Es dient schließlich deiner Selbstvermarktung und kann dem Personaler einen ersten Eindruck deiner Persönlichkeit übermitteln. Achte darauf, dass sowohl dein gewähltes Foto, als auch das Layout zu der Stelle des Praktikums passen, auf die du dich bewirbst. Natürlich zählt dein persönlicher Stil, aber wähle für eine Stelle im beispielsweise öffentlichen Dienst lieber eine klassische Schriftart – für eine Bewerbung in der Kreativbranche darf es auch etwas individueller sein. Zur Orientierung schaust du dir dazu am besten das Corporate Design des Unternehmens an, bei dem du dich bewirbst.

  4. Sie wesentlichen Bestandteile eines Deckblatts.

    Was sind nun also die wesentlichen Bestandteile des Deckblattes?

    • Die Überschrift: „Bewerbung“ oder „Bewerbungsunterlagen“, am besten optisch hervorgehoben oder am oberen Rand des Blattes: Darunter folgt die angestrebte Position (z. B. „als Ingenieur“) und das angeschriebene Unternehmen. So erscheint deine Bewerbung gezielt und nicht als Massenprodukt.

    • Ein Foto ist freiwillig, gilt in Deutschland aber immer noch als gängig. Achte darauf, dass du auf dem Bild entweder frontal in die Kamera schaust oder in die Seite hinein; d.h. blickst du auf dem Foto eher nach rechts, platziere das Bild links im Layout und andersherum. Es darf auch größer sein, als das klassische Bewerbungsfoto im Lebenslauf.

    • Ein Muss sind deine Kontaktdaten: Denn wie soll der Personaler dich sonst erreichen? Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und eventuell Websites bzw. Netzwerk-Links gehören deshalb auf das Deckblatt.

    • Strukturgebend ist eine Inhaltsangabe, also was folgt dem Deckblatt als Anlage: Lebenslauf, Zeugnisse, Referenzen, Zertifikate etc. Achte hier besonders auf Übereinstimmung mit der tatsächlichen Reihenfolge deiner Bewerbungsmappe.

    Expertentipp:

    Auch wenn du dich online bewirbst, drucke deine Unterlagen einmal schwarz-weiß aus und schau, ob sie immer noch aussagekräftig wirken. Viele Personaler leiten Bewerbungen analog im Unternehmen weiter.