Körpersprache im Beruf.

Körpersprache im Beruf.
Körpersprache „sprechen“ wir immer und überall. Schon ein Kopfnicken oder das Verschränken der Arme kann über Verlauf und Ausgang eines Gesprächs entscheiden. Damit du die Kunst, non-verbal Stimmungen auf den Punkt zu bringen, beherrschst und mit deinem Auftreten im Praktikum überzeugst, gibt dir PRAKTIKUM.INFO nützliche Tipps für die Körpersprache im Beruf.

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  1. Körpersprache-Tipps fürs Berufsleben.

    Man kann nicht nicht kommunizieren. Mit jeder Mimik und Gestik bringt der Körper etwas zum Ausdruck. Der Großteil der Körpersprache findet dabei unbewusst statt. Das bedeutet, dass man seine Körpersprache zwar nicht abstellen, sie aber zu einem Vorteil im Privatleben und Beruf einsetzen kann. Denn im Berufsleben zählt neben Fachwissen auch, wie gut man sich selbst in Szene setzen kann, um bei Vorgesetzten, Kollegen und Kunden einen guten Eindruck zu hinterlassen.

    Tipp

    Negative Gesten der Körpersprache wie Arme verschränken, Schulterzucken, Kopfschütteln etc. solltest du im Berufsleben möglichst vermeiden. Stattdessen sollte man möglichst oft positive Gesten einsetzen. Eine positive Körpersprache trägt dazu bei, dass du im Praktikum schnell Anschluss findest und Anerkennung für deine Arbeit erlangst.

  2. Händedruck.

    Händedruck.

    Die Hände sind zu einem wesentlichen Teil für die Körpersprache verantwortlich. Dabei gibt es zwei Faustregeln. Erstens: Die Hände nicht hinterm Rücken oder in der Hosentasche verstecken, sondern zeigen und diese einsetzen. Zweitens: Einladende Handbewegungen oberhalb der Taille wirken sympathisch, Handbewegungen unterhalb der Taille jedoch negativ. Die Arme also weder verschränken noch einfach runterhängen lassen.

  3. Lächeln.

    Lächelnder Mund

    Das Sprichwort „Wie man in den Wald ruf, so schallt es heraus“ gilt auch für ein Lächeln. Ein Lächeln macht sympathisch, und die Mitmenschen lächeln zurück. Auch ein freundlicher und offener Blick stimmt deine Mitmenschen positiv. Lässt du keinen Blickkontakt zu, erscheinst du schnell arrogant und überheblich. Also öfters mal die Kollegen im Büro anlächeln.

  4. Körperhaltung.

    Haltung

    Im Berufsleben kommst du auf Dauer nicht drum rum, irgendwann auch mal eine Rede oder Ansprache zu halten, sei es bei einer Präsentation, im Meeting oder bei einer Vorstellungsrunde. Die Körpersprache hat einen großen Einfluss darauf, wie gut und überzeugend diese Ansprache wirkt. Wichtig dabei: Ein fester Blick ins Publikum und eine aufrechte Körperhaltung. Zuviel Bewegung erzeugt Unruhe und lässt dich unsicher wirken. Verlagerst du zudem ständig dein Gewicht von einem Bein auf das andere oder legst zu viel Bewegung in deinen Oberkörper, wirkst du weniger überzeugend.

  5. Abstand.

    Abstand

    Bist du im Gespräch mit deinen Kollegen, solltest du auf einen angemessenen Abstand achten. Trittst du zu nah, befindest du dich entweder in der Intimzone (ca. 50 cm) oder der persönlichen Distanzzone (ca. 50 bis 150 cm). Das schafft beim Gegenüber schnell Unbehagen und macht unbeliebt. Im Berufsleben ist ein Abstand von 1,5 bis 2 Meter ideal. Dort beginnt die Öffentliche Distanzzone. Im Fahrstuhl herrscht aufgrund des oft unvermeidlichen Eindringens in die persönliche Distanzzone meistens Stille. Denn wenn fremde oder unsympathische Menschen räumlich zu nah dran stehen, fühlt man sich unwohl und spricht nicht.

  6. Körpersprache trainieren.

    Deine Körpersprache kannst du gezielt trainieren. Zum Beispiel kannst du dich zu Hause vor den Spiegel stellen, verschiedene Posen und Haltungen einnehmen. Dabei ist es hilfreich, wenn du das mit jemand anderem zusammen machst, um dir Feedback einzuholen. Eine weitere Möglichkeit ist Kameratraining, bei dem du dich selbst filmst bzw. gefilmt wirst. Ein solches Körpersprache-Training eignet sich nicht nur als gute Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch, sondern auch, um eine positivere Ausstrahlung zu bekommen.