Die Praktikumsmappe

Die Praktikumsmappe
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Im Rahmen von Schülerpraktika müssen Praktikanten häufig eine Praktikumsmappe anfertigen. Praktikum.info verrät, was eine Praktikumsmappe beinhalten sollte und was es bei der Gestaltung zu beachten gilt.

Was ist eine Praktikumsmappe?

Eine Praktikumsmappe ist ein ausführlicher Bericht über das eigene Praktikum, welches im Rahmen einer schulischen Ausbildung absolviert wurde. Je nach Bildungseinrichtung unterscheiden sich die inhaltliche und formale Gestaltung der Praktikumsmappe. In den meisten Fällen erhalten die Schüler von der Bildungseinrichtung genaue Vorgaben, was die Praktikumsmappe beinhalten sollte.

Praktikum.info empfiehlt, sich nicht erst nach dem Praktikum mit der Praktikumsmappe auseinander zu setzen. Ratsamer ist es, bereits vor Beginn des Praktikums darüber informiert zu sein, welche Informationen über das Praktikumsunternehmen und die eigene Tätigkeit verlangt sind. So kann man sich im Laufe des Praktikums Notizen zu den einzelnen Fragestellungen machen. Das hilft zum einen bei der Bearbeitung der Praktikumsmappe, da so weniger Informationen und Eindrücke verloren gehen. Zum anderen erspart es viel Arbeit im Nachhinein des Praktikums.

Wie ist eine Praktikumsmappe aufgebaut?

Praktikumsmappen können sehr unterschiedlich gestaltet sein. In der Regel stellen die Bildungsreinrichtungen ihren Schülern einen Leitfaden oder eine Vorlage zur Verfügung, die angibt, welche inhaltlichen Aspekte in die Praktikumsmappe aufgenommen werden sollen.

Die wichtigsten Bestandteile der Praktikumsmappe sind:

  • Ein Titelblatt mit deinem Namen, der Bildungseinrichtung und dem Praktikumsbetrieb sowie ein
  • Inhaltsverzeichnis
  • Informationen über den Praktikumsbetrieb, dazu gehören der genaue Firmenname, die Anschrift, Branche, Produkt(e), Geschichte und Entwicklung des Betriebs, Kennzahlen (Betriebsgröße, Kunden, Jahresumsatz), Abteilungen, Berufsfelder
  • Informationen zu deinem Praktikumsberuf, z.B. was ist das Anforderungsprofil, in welcher Umgebung wird gearbeitet, welche Hilfsmittel benötigt man, was für Erwartungen hast du im Vorfeld etc.
  • Die persönlichen Erfahrungsberichte unterscheiden sich je nach Anforderungen der jeweiligen Bildungseinrichtung. So genügt es in manchen Fällen, einen typischen Tagesablauf zu beschreiben, andere Institutionen verlangen für jeden Praktikumstag ein detailliertes Protokoll. Wichtig ist, dass alle deine ausgeübten Tätigkeiten dokumentiert sind und einen umfassenden Eindruck von deinem Aufgabenbereich vermitteln.
  • Fazit und Selbstreflexion dürfen keinesfalls fehlen! Hier gilt es, ausführlich darzulegen, welche Erwartungen man an das jeweilige Praktikum hatte und ob sich diese erfüllt haben, inwiefern das Praktikum selbst Einblick in den jeweiligen Tätigkeitsbereich gegeben hat (wurden auch eigenverantwortliche und vielfältige Aufgaben vergeben, wurden Gesamtzusammenhänge und Arbeitsprozesse ausreichend erklärt und konnte man sich selbst einbringen etc.), welche Erfahrungen man gemacht hat (mit der Arbeit an sich, den Kollegen und sich selbst, Erfolgserlebnisse etc.) sowie welches Fazit man schließlich für seinen weiteren beruflichen Werdegang ziehen kann.

Praktikumsmappe sinnvoll nutzen

Eine Praktikumsmappe sollte nicht nur als lästige Schreibarbeit, sondern vor allem als hilfreiches Mittel auf dem Weg in den Beruf angesehen werden. Schließlich dient die Mappe nicht nur dazu, deine Lehrer bzw. das Prüfungsamt über deine Tätigkeiten zu informieren und somit nachzuweisen, dass du dein Praktikum ernst genommen hast. Vielmehr bietet eine Praktikumsmappe die Möglichkeit, sich selbst zu hinterfragen, ob das Praktikum den eigenen Vorstellungen vom Beruf entspricht, ob man sich mit den absolvierten Aufgaben wohlgefühlt hat und sich vorstellen kann, in dem jeweiligen Bereich tätig zu werden.

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