Mit der Bewerbungsmappe Eindruck machen.

Mit der Bewerbungsmappe Eindruck machen.
Deine Bewerbungsunterlagen sind dein Ticket zum Job. Daher ist es wichtig, dass diese positiv auffallen. Schließlich nehmen sich Personaler pro Bewerbung oft nur ein paar Sekunden Zeit. PRAKTIKUM.INFO verrät, wie du einen guten Eindruck mit einer Bewerbungsmappe machst und was dort alles reingehört.
  1. Das gehört in eine Bewerbungsmappe.

    Bevor du direkt einsteigst: Nur noch wenige Unternehmen fordern Bewerbungsmappen an – Standard ist mittlerweile die E-Mail-Bewerbung. So sind Online-Bewerbungsverfahren schneller, praktischer und effizienter. Es lässt sich also festhalten: Fordert dein Wunschunternehmen eine klassische Bewerbungsmappe an, solltest du beachten, dass die Bewerbungsmappe den richtigen Rahmen für deine Bewerbung bildet, der Fokus jedoch immer auf den Inhalten liegt.

    Diese Unterlagen gehören in eine vollständige Bewerbungsmappe:

    • Anschreiben

    • Deckblatt (optional)

    • Lebenslauf

    • Anlagen (Zeugnisse, Zertifikate, weitere Nachweise)

    Die korrekte Reihenfolge in der Bewerbungsmappe sieht dann so aus:

    Reihenfolge Bewerbungsmappe

    Die erste Seite der Bewerbungsmappe ist üblicherweise das Anschreiben. Einige Bewerber fügen ihrer Bewerbung außerdem ein Deckblatt hinzu. Das ist kein Muss, fasst aber deine wichtigsten Daten schnell zusammen.

    Als nächstes folgt der Lebenslauf, der in der Regel aus ein bis zwei Seiten besteht. Im Anschluss werden die Arbeitsnachweise angefügt, zum Schluss die Zeugnisse. Diese Anhänge werden immer in antichronologischer Reihenfolge beigefügt. Das heißt: die neuesten Nachweise/Zeugnisse kommen zuerst.

  2. Diese Arten von Bewerbungsmappen gibt es.

    Hinsichtlich der „besten“ Bewerbungsmappe unterscheiden sich die Meinungen der Personaler. So empfinden einige die dreiseitig aufklappbaren Mappen als unhandlich, wohingegen andere derartige Bewerbungsmappen aufgrund ihrer Übersichtlichkeit favorisieren.

    Welche Bewerbungsmappe sich am besten eignet, liegt also ganz in deinem Ermessen – es sei denn, das Unternehmen macht genaue Angaben, in welcher Form die Bewerbung eingereicht werden soll. Die gängigsten Formate stellen wir dir hier vor:

    Klemmhefter.

    Klemmhefter erfüllen vor allem zwei Aspekte: Sie sind günstig und praktisch. Während das Anschreiben auf dem Klemmhefter aufliegt, kommen in den Klemmhefter zuerst der Lebenslauf und dann die Zeugnisse. So können die Unterlagen schnell aus der Mappe entnommen werden und der Personaler bekommt durch den oftmals durchsichtigen Deckel einen ersten Eindruck, ohne die Bewerbungsmappe zu öffnen. Während der Klemmhefter also bei Bewerbern und Personalern gleichermaßen beliebt sind, haben sie oft aber auch ein „Billo“-Image. Außerdem lassen sich die Inhalte lassen nur schlecht umblättern, sodass immer alle Unterlagen komplett der Mappe entnommen werden müssen.

    Klemmhefter Infografik

    Dreiteilige Bewerbungsmappe.

    Eine dreiteilige Bewerbungsmappe hat den Vorteil, dass sie besonders hochwertig wirkt. Außerdem vermittelt sie einen guten Überblick, da sich deine Unterlagen nebeneinander präsentieren lassen: In die Mitte kommt der Lebenslauf und ganz rechts finden sich die Zeugnisse und Anlagen. Bei Personalern ist diese Bewerbungsmappe aber eher unbeliebt, da sie zweimal aufgeklappt werden muss, um an alle Inhalte zu gelangen.

    Dreiteilige Bewerbungsmappe

    Zweiteilige Bewerbungsmappe.

    Die zweiteilige Bewerbungsmappe ist bei Personalern beliebter, da sie nur einmal aufgeklappt werden muss. Ähnlich wie beim dreiteiligen Aufbau lassen sich hier Lebenslauf und Arbeitszeugnisse nebeneinander präsentieren. Das Anschreiben wird oftmals lose auf die Mappe gelegt. Alternativ kann das Anschreiben auch in der Bewerbungsmappe befestigt werden, während Lebenslauf und Zeugnisse gemeinsam die rechte Seite einnehmen.

    Zweiteilige Bewerbungsmappe

    Quadratische Bewerbungsmappe.

    Die quadratische Bewerbungsmappe besticht vor allem durch ihr ungewöhnliches Format und garantiert dadurch Aufmerksamkeit. Sie ist aber eher für kreative Berufe und Branchen geeignet. Außerdem musst du deine Zeugnisse an das Format anpassen, was eine weitere Herausforderung darstellt.

  3. Darauf solltest du achten.

    Generell gilt: Je übersichtlicher eine Bewerbungsmappe gestaltet ist, desto besser. Gedeckte Farben und ein schlichtes, schickes Design sind hier empfohlen. Ausnahmen sind kreative Berufe, wie beispielsweise Grafikdesign. Hier kann die Bewerbungsmappe als erste Arbeitsprobe dienen und dementsprechend etwas unkonventioneller von dir gestaltet werden.

    No-Gos.

    Prinzipiell solltest du in deiner Bewerbungsmappe keine Klarsichthüllen verwenden. Bei einigen Unternehmen werden die Unterlagen kopiert und in die entsprechenden Abteilungen weitergeleitet. Klarsichtfolien erschweren diesen Prozess nur unnötig.

    Auch Schnellhefter sind ein absolutes No-Go. Bewerbungsunterlagen sollten nicht gelocht und eingeheftet werden, sondern immer nur geklemmt. Welche No-Gos du außerdem in deinen Bewerbungsunterlagen vermeiden solltest, liest du hier.

    Tipp

    Achte darauf, dass das Design deiner Bewerbungsunterlagen stimmig ist und wie aus einem Guss erscheint.